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Landespavillon Baden-Württemberg /
Landwirtschaftsmuseum
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Cheret + Bozic
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Der Pavillon repräsentierte das Land Baden-Württemberg als temporäres Gebäude zur Internationalen Gartenbauausstellung 1993 in Stuttgart. Er bot Raum für wechselnde Ausstellungen, Empfänge, Vorträge und Konzerte.

Die räumliche Konzeption des Pavillons ergab sich aus der Wegeführung der Umgebung, die im Inneren des Pavillons fortgesetzt und umgelenkt wurde. Der geschlossene Vortragsraum, dessen Sitze arenaartig halbrund ansteigen, erscheint nach außen als plastischer Körper. Der stützenfreie Ausstellungsbereich hingegen ist raumhoch verglast.
Für den Wettbewerb war aus sowohl ökologischer als auch ökonomischer Sicht der Baustoff Holz vorgegeben. Bereits im Entwurfsstadium wurde die Mastenbauweise vorgesehen, bei der Rundhölzer im Boden eingespannt werden. Die Verdichtung im Untergrund erfolgte mit Beton. Das gesamte Gebäude wurde komplett vorgefertigt und aus industriell produzierten Elementen wie Nagelplattenbindern und Lärmschutzwänden zusammengesetzt.

Nach Beendigung der Internationalen Gartenbauausstellung wurde der gesamte Pavillon demontiert und mit einem kleinen Zubau auf dem Gelände der Universität Hohenheim wieder aufgestellt. Dort dient das Gebäude heute als Ausstellungsraum für das Deutsche Landwirtschaftsmuseum.
Architekten:
Peter Cheret, Jelena Bozic, Stuttgart
Mitarbeiter: Florian Heim, Ralf Kohfeld

Bauherr:
Land Baden-Württemberg

Tragwerksplanung:
Prof. Dr.-Ing. Günter Steck, Starnberg

Bauzeit: 1992-93 / 1994

Gesamtbaukosten: DM 2.250.000 / 1.900.000 (DIN 276)

Standort:

Publikationen:
Mikado 7/8-93, Arch+ Sept./93, Bauhandwerk 11/93, db 2/94 und 4/95, Holz Bulletin 40/95, Bauwelt 8/96, holzbau handbuch Mai/97

Auszeichnung: Holzbaupreis Baden-Württemberg 1994
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